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Geschichte

Im Zeichen der Menschlichkeit - Damals und Heute !


 

Bereitschaftsfoto 1931

1930 wurde der heutige DRK Ortsverein Holzgerlingen-Altdorf gegründet. Der damalige Landrat des Kreises Rüdiger und der Ortsarzt Dr. Heinrich Harpprecht konnten für die Ausbildung der 1928 gegründete Abteilung Ehningen der Sanitätskolonne 39 gewonnen werden. 1929 wurde in Holzgerlingen ein gleicher Kurs angeboten, an dem HolzgerlingerInnen und AltdorferInnen teilnahmen. Diese Gruppe kooperierte ab 1930 mit der Ehninger Abteilung

Ab 1936 arbeiteten nach einer Änderung die Gruppen Holzgerlingen-Altdorf, Breitenstein, Weil im Schönbuch und Hildrizhausen zusammen. Erst nach dem 2. Weltkrieg machten sich im Laufe der Jahre die einzelnen Ortsgruppen selbständig, wobei Holzgerlingen und Altdorf vereint blieben.

Die Zeit des 2. Weltkrieges war für die Mitglieder des Holzgerlinger Sanitätszuges nicht einfach, zahllose Aufgaben waren zu erfüllen. Es fehlte an allem; Arznei- und Verbandsmitteln, Uniformen, Krankentragen und Ledertaschen. Vieles wurde mit eigenen Mitteln der Helfer finanziert. Auch die Raumproblematik bereitete Sorge. Nachdem im Schulhaus kein Platz mehr war, wurde die Werkstatt des Zugführers Konrad Layer als Aufbewahrungs- und Unterrichtsraum genutzt.

In der Nacht vom 7. zum 8. Oktober 1943 zerstörten Bomben alles was bis dahin aufgebaut wurde. Wieder standen die Helfer ohne Raum da. Das Sanitätsmaterial wurde auf verschiedene Aufbewahrungsstellen im Ort verteilt. Die traurige Bilanz dieser Nacht waren 10 Tote, 4 Schwerverletzte und eine Anzahl an Leichtverletzten in Holzgerlingen. Sie konnten erst nach Ende des Angriffes durch HelferInnen des Sanitätszuges versorgt und geborgen werden. Ein weiteres Aufgabengebiet in dieser Zeit, lag in der Versorgung von Obdachlosen und nach Kriegsende nahm sich das Rote Kreuz den Flüchtlingen an.
VW-Bus

 

Im März 1958 fand die 1. Blutspendeaktion in Holzgerlingen statt. Mit 117 Spendern übertraf man alle anderen Kreisgemeinden

Vom September 1958 bis April 1959 wurde ein Anhänger in Eigenregie zu einem Katastrophenschutzanhänger umgerüstet. 7 Jahre später wurde ein gebrauchter VW-Bus mit finanzieller Unterstützung der Gemeinden Holzgerlingen und Altdorf zum Krankenwagen umgebaut. Dieser wurde 1981 durch ein neues Fahrzeug ersetzt.


Am 21.01.66 wurde im Bewußtsein um den Nachwuchs das Jugendrotkreuz gegründet.
 

Die Übergabe des Spezialfahrzeuges für Katastrophenfälle fand am 10. Juli 1976 auf dem Rathausplatz Holzgerlingen statt. Dieses Fahrzeug das durch viele Spenden und durch Erlöse aus Jahresfeiern finanziert wurde, befindet sich noch heute im Einsatz.

LKW-Übergabe
Zum 50-jährigen Bestehen wurde 1980 der selbst umgebaute Bereitschaftsraum im Feuerwehrgerätehaus in der Ortsmitte in Betrieb genommen. Zuvor war man in einem kleinen Raum im gleichen Gebäude untergebracht.

Hier noch einige Eckdaten aus der jüngeren Vergangenheit des DRK Ortsvereins Holzgerlingen-Altdorf:


1990: Übergabe Mannschaftswagen gestiftet von der Firma Mitsubishi

1991: Bezug des Rettungszentrums in der Rudolf-Diesel-Str. zusammen mit der Feuerwehr

1997: Jugendrotkreuz Holzgerlingen: Bundessieger in Wetzlar/ Hessen

1998: Fahrzeugübergabe unseres neuen Krankentransportwagens finanziert durch Spenden

2003: Das zur Verfügung gestellte Technikfahrzeug für Katastrophenfälle des Landes Baden-Württemberg trifft ein

2004: Gründung der Helfer-Vor-Ort-Gruppe Holzgerlingen

2005: Anschaffung des neuen Technik-Fahrzeuges, 75 Jahre Ortsverein Holzgerlingen

2007: 1000 Jahre Holzgerlingen: Aktion 1000 Teddies für 1000 Blutspender

2008: Anschaffung des neuen Mannschaftstransportwagens

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